CUCM Logo
Sa  16.12.2017CompUser Club Mainspitze e.V.https://www.google.de/maps/place/Moselstraße+21,+65428+Rüsselsheim/@49.9909897,8.4162473,20z/data=!4m2!3m1!1s0x47bd99327b0f7cb9:0x7450272f33dc29e065428 RüsselsheimMoselstrasse 21
 

Presse: Gefahren von Computerspielen / Mainspitze

04.11.2009     Kurz URL: -     Bei Twitter speichern   Bei Facebook speichern   Bei Digg speichern   Bei Delicious speichern   Bei Mr. Wong speichern   Bei Google Bookmarks speichern

Kindern über Schulter gucken
COMPUTER Spiele längst Teil der Kinderkultur



Vom 04.11.2009

Von
Dieter Ackermann-Girschik
Link: Mainspitze: Kindern über Schulter gucken

Rico Bozenard
Computerspiele sind längst Teil der Kinder- und Jugendkultur. Wer an der Soielekonsole oder online nicht "hip" ist, kann daher durchaus zum Außenseiter seiner Clique werden. Die digitalen Spielewelten bergen aber auch Risiken: Suchtpotential ist vorhanden. Und vor allem Killerspiele, in der Szene "Ego-Shooter" genannt, stehen im Verdacht, die Gewaltbereitschaft des Nachwuchses auch im wirklichen Leben zu fördern.

Wie also damit umgehen, wenn sich die Tochter oder der Filius regelmäßig und ausdauernd in jene programmierten Wirklichkeiten verabschiedet? Damit beschäftigte sich der Zweite Vorsitzende des Compuser Club Mainspitze (CUCM), Rico Bozenhard, in einem Vortrag in den Räumen der Organisation in der Sporthalle der Plankschule. "Vor allem sind die Eltern gefordert", unterstrich er vor den nur knapp zehn Zuhörern gleich mehrfach und riet: "Guckt euren Kindern ab und zu beim Spielen über die Schulter. Schaut abends in die Zimmer rein, um zu sehen, was dort passiert. Und spielt auch selbst einmal."

Und wenn das "Gamen" tatsächlich zum Problem werde, weil der Nachwuchs deshalb die Schule vernachlässige, könne zum Beispiel der DSL-Router so programmiert werden, dass der Zugang zu Onlinespielen und speziellen Homepages unterbunden werde. Der dafür benutzte PC wiederum lasse sich per Passwort sperren, damit nur dann darauf gespielt werde, wenn die Eltern ihn einschalten. Notfalls helfe auch, einfach den Stecker zu ziehen.

Jedoch, so mahnte Bozenhard, sei nicht jedes regelmäßige, lange Eintauchen in die Welt der Computerspiele gleich Ausdruck von Spielsucht, der immerhin etwa zwölf Prozent der Spieler in Deutschland zum Opfer fielen. Und nicht jeder, der seinen "Ego-Shooter" meisterlich beherrsche, sei schon ein potentieller Amokläufer.

Wichtig sei eben, dass die Eltern auf dem Laufenden blieben und sich einmischten. Dabei würden ihnen die Freigabekennzeichen der Organisation "Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle" (USK) helfen, die auch online unter der "www.usk.de darüber informiert, welche Spiele für welche Altersgruppe freigegeben sind. Allerdings, so berichtete Rico Bozenhard, sei ausgerechnet ein Teil der im Verhältnis wenigen Spiele, die von der USK erst ab 18 freigegeben seien, genau jene, die sich am besten verkauften. Und die schon auch ihren Weg zum Nachwuchs fänden. Hilfe bietet der CUCM gerne an. Eltern sollten bei Bedarf einfach während der Öffnungszeiten des Clubs, samstags von 15 bis 19 Uhr, dort vorbei schauen.




Den Artikel empfehlen

Dem Computer Club folgen und über Neuigkeiten informiert werden:

RSS Feeds RSS Feeds   CUCM @ Twitter Twitter   CUCM @ Facebook Facebook   CUCM @ Google+ Google+
CompUser Club Mainspitze e.V.   |  65428 Rüsselsheim   |  Moselstrasse 21 (Post Gebäude: 1. Stock)